Fürstbischöfliches Residenzschloss Münster

Schlossplatz 1, 48149 Münster

 

Fürstbischöfliches Residenzschloss in Form einer barocken Dreiflügelanlage aus der zweiten Hälfte des 18.Jhs..

Schloss Münster
Schloss Münster



 

Geschichte

 

Das Residenzschloss wurde von 1767 bis 1787 aus rotem Backstein mit Gliederungselementen aus Baumberger Sandstein für den Münsteraner Fürstbischof Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels vor dem Hintergrund der wachsenden stadtherrlichen Macht der Bischöfe (nach dem Verlust der städtischen Freiheiten und bürgerlichen Selbstverwaltungsrechte des Stadtrates) an Stelle der abgetragenen Zitadelle der Stadtbefestigung errichtet.

Ab dem frühen 19.Jh. diente das Schloss nach der Auflösung des Fürstbistums als Sitz des Oberpräsidenten und kommandierenden Generals der königlich-preußischen Provinz Westfalen. In der NS-Zeit nutzte der Gau Westfalen-Nord das Gebäude.

Nach starken Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg baute man die Außenmauern des Schlosses wieder auf. Seit 1954 ist im Residenzschloss die Verwaltung der 1902 gestifteten Westfälischen Wilhelms-Universität untergebracht.

 

 

Besichtigung

 

Das Panorama der Anlage wird ganz von dem weitläufigen Schlossplatz mit dem sich dahinter erstreckenden Schlossgebäude beherrscht. Den Ehrenhof des Schlosses säumen von Figuren geschmückte Fassaden und der von einer Laterne gekrönte Mittelrisalit mit dem Hauptportal. Die ehemals klassizistische Innenausstattung des Schlosses ist nicht mehr erhalten.

 

 

Das sehenswerte Schloss zeugt bis heute vom Repräsentationswillen der Münsteraner Fürstbischöfe in der frühen Neuzeit. Etwas abseits vom Dombezirk und dem bürgerlichen Münster (in der heutigen Altstadt) gelegen, besticht die einstige bischöfliche Residenz mit barockem Ambiente und abwechslungsreicher Geschichte. Die Besichtigung des Schlossgeländes lässt sich ideal mit einem Spaziergang durch den historischen Kern der aus dem mittelalterlichen Bistum gewachsenen Handelsstadt sowie Stadt des Friedenskongresses von 1648 kombinieren. Rund um den im 13.Jh. erbauten gotischen Dom mit seinen romanischen Zwillingstürmen und den Prinzipalmarkt mit seinen dicht aneinander gereihten Giebelhäusern mit erdgeschossigem Bogengang ist die Vergangenheit noch gegenwärtig und geht mit dem modernen Einkaufsleben eine einzigartige Verbindung ein.


 

Die Außenbesichtigung ist ganzjährig und jederzeit möglich.


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