Schloss Wernigerode

Am Schloß 1 38855 Wernigerode

 

In der zweiten Hälfte des 19.Jhs. historisierend im neogotischen Stil umgebautes repräsentatives Wohnschloss der Grafen/Fürsten von Stolberg-Werningerode.

Schloss Wernigerode
Schloss Wernigerode



Schloss Wernigerode
Schloss Wernigerode

Geschichte

 

Die Wurzeln des Schlosses liegen in einer um 1120 durch die Grafen von Wernigerode über der Rodungs- bzw. entstehenden Handwerker- und Händlersiedlung errichteten und im 16.Jh. zu einer Renaissancefestung ausgebauten Burg, von der sich der Treppenturm erhalten hat.

Nach der Rücklegung des gräflichen Hofes nach Werningerode wurde die Burg ab 1710 unter Graf Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode zu einem Barockschloss erweitert. Graf Otto zu Stolberg-Wernigerode schuf in der zweiten Hälfte des 19.Jhs. das heutige türmebekrönte Schloss im Stil des Historismus (eine Nachahmung vergangener Architekturstile). 1929 wurde das Schloss als fürstlicher Wohnsitz aufgegeben und wird seither als Museum für Kunst- und Kulturgeschichte des 19.Jhs. genutzt.

 

Schloss Wernigerode, Terrassengärten
Schloss Wernigerode, Terrassengärten

Besichtigung

 

Das trutzige und etwas märchenhaft wirkende Schloss ist auf den ersten Blick ein Gesamtkunstwerk des spätneuzeitlichen Historismus. In seinem Kern verbirgt sich jedoch Bausubstanz aus verschiedenen Epochen, die von dem romanischen Untergeschoss über spätgotische Reste im Hofbereich bis hin zu Teilen des barocken Schlosses reicht.

Vor dem Eingangsportal, über das man auch den gut sortierten Museumsshop gelangt, erstrecken sich im Stil eines Höhengartens gestaltete Terrassengärten. Die obere Freiterrasse besitzt die Form eines vergrößerten Balkons und wird von einem runden Wehrturm sowie einer Pergola und Blumenbeeten begrenzt. Die Plattform bietet einen sehr guten Ausblick auf die im Tal gelegene Stadt Wernigerode mit ihren farbenfrohen Fachwerkhäusern im niedersächsischen Stil sowie die dicht bewaldeten Hügel des Nord- und Oberharzes bis zum Brocken. Unterhalb der Freiterrasse befindet sich leicht versetzt die von einem berankten Laubengang überspannte idyllische Weinterrasse mit einer kleinen steinernen Grotte mit dem „Wildem Harzmann“ am Ende.

 

 

Schloss Wernigerode
Schloss Wernigerode

Die Besichtigung des Schlosses ist bei einem Besuch der Stadt Wernigerode obligatorisch und lohnt sich vor allem aufgrund des schönen Panoramablickes. Der Weg zum Schloss führt leicht ansteigend entlang der Mauern einmal um das Gebäude herum und an der „Hexenuhr“, die zu bestimmten Uhrzeiten einen Spruch („Hexeneinmaleins“) aufsagt, vorbei. Oben angekommen beeindruckt das historistische Schloss mit seiner baulichen Harmonie und der tollen Aussichtsterrasse.


 

Die Besichtigung des Schlossgeländes ist ganzjährig zu den Öffnungszeiten möglich.

Für das Museum muss Eintritt gezahlt werden.

www.schloss-wernigerode.de


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