Schloss Osnabrück

Neuer Graben, 49074 Osnabrück

 

An der Grenze zwischen Altstadt und Neustadt in der zweiten Hälfte des 17.Jhs. errichtetes, vierflügeliges und barockes Schloss als Residenz des protestantischen Fürstbischofs Ernst August I. von Braunschweig-Lüneburg und seiner Gemahlin Sophie von der Pfalz.

Schloss Osnabrück
Schloss Osnabrück



Schloss Osnabrück
Schloss Osnabrück

Geschichte

 

Der Bau des cremegelb-orange gekalkten Schlosses wurde mit dem viergeschossigen Wohnbau mit Wohn- und Gästeräumen, Wirtschaftsräumen, Marstall, Kapelle und Festsaal begonnen. Die anderen Flügel wurden dann sukzessive hinzugefügt.

Ab 1803 diente das nach dem Umzug des Fürstenpaares nach Hannover meist leer stehende Schloss als Verwaltungsgebäude. Nachdem es im Zweiten Weltkrieg zerstört worden war, baute man das Schloss wieder auf. Seit 1974 sind im Osnabrücker Schloss die Universitätsverwaltung und einige Fakultäten untergebracht.

 

Ledenhof mit Steinwerk, Palas und Treppenturm
Ledenhof mit Steinwerk, Palas und Treppenturm

Besichtigung

 

Im Hof der vierflügeligen Anlage laden ein kleiner Park und einige Bänke zum Verweilen ein, von denen aus sich ein schöner Blick auf die einzelnen Schlosstrakte bietet.

Im Anschluss an die Besichtigung empfiehlt sich ein Rundgang um den auf der anderen Straßenseite gelegenen, spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Ledenhof. Das aus dem 14.Jh. bis 16.Jh. stammende ehemalige Herrenhaus des Adelshofes des Patrizier- und Adelsgeschlechtes von Leden besteht aus einem Steinwerk und einem Palas mit Treppenturm und verfügt über eine farbige Fassadendekoration.


 

Die Außenbesichtigung ist ganzjährig und jederzeit möglich.


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