schloss neuburg an der donau

Residenzstraße 2, 86633 Neuburg a. d. Donau

 

Ab dem ersten Drittel des 16.Jhs. durch Pfalzgraf Ottheinrich von Pfalz-Neuburg anstelle einer spätgotischen herzoglichen Burg der Wittelsbacher als Hauptstadtresidenz auf einem Jurafelsen über der Donau errichtetes Renaissanceschloss in Form einer Vierflügelanlage mit Arkaden und in Sgraffitotechnik dekorierter Hoffassade.

Schloss Neuburg an der Donau
Schloss Neuburg an der Donau

Geschichte

 

Das Gebiet des späteren Neuburg war bereits seit vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Belegt sind Höhensiedlungen der bronzezeitlichen Urnenfelderkultur sowie der eisenzeitlichen Hallstatt- und Latènekultur und Reste eines Grabenwerks. In der frühen römischen Kaiserzeit sicherte im 1.Jh. vermutlich ein Kleinkastell aus Holz und Erde am Westende der Felsformation des Stadtberges die Donaugrenze. Nach dessen Aufgabe entwickelte sich das zivile Lagerdorf am Fuß des Berges weiter und man errichtete ein kleines Steinkastell auf dem Burgberg. Während der Zeit Neuburgs als Bischofssitz und Hauptort einer Pfalzgrafschaft im Frühmittelalter (wohl in agilolfingischer Zeit) entstand eine Burg der Grafen von Scheyern, die als Vögte das Reichslehen Neuburg verwalteten. Seit 1214 ist eine städtische Verfassung der alten Herzogspfalz belegt. Im Hochmittelalter überging der alte Herzoghof Neuburg 1247 mit einer weiteren Burg innerhalb der Stadt an die bayerischen Wittelsbacher-Herzöge. Kaiser Ludwig IV. der Bayer verlieh Neuburg 1332 das Stadtrecht.

Eine Auseinandersetzung mit Herzog Stephan III. von Bayern-Ingolstadt führte 1395 zur Plünderung Neuburgs durch das Herzogtum Bayern-München. Ludwig VIII. der Bucklige eroberte die belagerte Stadt 1443 zurück, in die auch sein Vater Ludwig VII. der Gebartete geflohen war. Wenige Jahre später starb die Ingolstädter Linie jedoch aus und Neuburg fiel 1450 endgültig an Bayern-Landshut.

Ottheinrich von Pfalz-Neuburg, Pfalzgraf von Pfalz-Neuburg und Pfalzgraf-Kurfürst von der Pfalz
Ottheinrich von Pfalz-Neuburg, Pfalzgraf von Pfalz-Neuburg und Pfalzgraf-Kurfürst von der Pfalz

Der Tod Herzog Georgs „des Reichen“ von Bayern-Landshut, des Großvaters Ottheinrichs mütterlicherseits, löste 1505 einen Erbstreit zwischen den pfälzischen und den bayerischen Wittelsbachern um das Teilherzogtum Bayern-Landshut aus, aus dem die Fürsten von Pfalz-Neuburg und die „Junge Pfalz“ hervorgingen. Nach dem Ende des Landshuter Erbfolgekriegs und der Durchsetzung der kurpfälzischen Wittelsbacher gegen die Herzöge von Bayern-München teilte der römisch-deutschen König Maximilian I. im Kölner Schiedsspruch das niederbayerische Erbe auf – mit dem Herzog von Bayern-München als Haupterben. Herzog Georgs Enkel, Ottheinrich und Philipp, erhielten die neu geschaffene Junge Pfalz, die sich von der oberen Donau über Franken bis in die nördliche Oberpfalz erstreckte und zu deren Hauptstadt Neuburg an der Donau ernannt wurde.

Ottheinrich regierte nach dem Erreichen seiner Großjährigkeit bis 1541 den südlichen Landesteil um Neuburg und und baute die bisherige mittelalterliche Burg Herzog Ludwigs des Gebarteten ab 1527 zu einem Renaissanceschloss aus. Nachdem sein Bruder Philipp auf die Herrschaft verzichtet hatte, war Ottheinrich auch Herr des nördlichen Landesteils um Schwandorf, Burglengenfeld und Sulzbach.

Früh trat Ottheinrich zum Luthertum über, erließ die protestantische Konfession im Fürstentum Pfalz-Neuburg und unterstützte im Schmalkaldischen Krieg in den 1540er Jahren den Bund der protestantischen Landesfürsten und Städte gegen den katholischen Kaiser Karl V., dessen Ziel die Zurückdrängung des Protestantismus war. Die Durchsetzung der kaiserlichen Partei zwang Ottheinrich jedoch bis zum Aufstand protestantischer Fürsten unter dem wettinischen Kurfürsten Moritz von Sachsen gegen Kaiser Karl V. (1552) ins Exil. Im Jahr 1556 wurde Ottheinrich zum pfälzischen Kurfürst ernannt, die Junge Pfalz überging in der Folge an Herzog Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken und 1569 an dessen Sohn Philipp Ludwig von Pfalz-(Zweibrücken-)Neuburg. 1557 führte Ottheinrich die Reformation nach lutherischer Richtung in der Kurpfalz ein. Er setzte sich zudem für die Förderung der Wissenschaften und Künste ein und legte die Bibliotheca Palatina an. Bekannt war Ottheinrich auch für seine aufwendige Lebensführung und zahlreiche Reisen, auf denen er sich etliche Souvenire anfertigen ließ. Mit dem Tod Ottheinrichs 1559 starb die auf Ludwig III. zurückgehende Linie der Wittelsbacher aus.

Neuburg blieb nicht lange protestantisch, bereits unter Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm wurde es im Zuge der Gegenreformation 1616/1617 wieder katholisch. Im 17.Jh. konnten die Pfalzgrafen von Neuburg einige territoriale Zugewinne verzeichnen: nach dem Jülich-Klevischen Erbfolgestreit 1609/1614 erhielten sie die niederrheinischen Länder Jülich und Berg, 1685 zudem die Kurpfalz.

Während des Dreißigjährigen Krieges und der Kämpfe um Regensburg besetzten schwedische Truppen Neuburg, bis es durch Bayern zurück erobert werden konnte.

Das Schloss erhielt unter Pfalzgraf (ab 1685 Kurfürst) Philipp Wilhelm von 1665 bis 1670 einige bauliche Erweiterungen, als der barocke Ostflügel mit Rundtürmen und einer Grottenanlage ergänzt wurde. In der Folgezeit erloschen die Linie Pfalz-Simmern des Hauses Wittelsbach mit Kurfürst Karl II. und die Hauptlinie der Neuburger Pfalzgrafen mit Karl III. Philipp. Neuburg ging an den Zweig Pfalz-Sulzbach über. 1777 wurden die großen wittelsbachischen Länder unter der Linie Pfalz-Sulzbach mit Karl IV. Theodor (Pfalzgraf und Kurfürst von der Pfalz, Herzog von Jülich-Berg, als Karl II. Kurfürst von Bayern) zu Kurpfalz-Bayern vereinigt, in der Erbfolge folgte nun die Linie Pfalz-Zweibrücken. Neuburg selbst wurde überwiegend von München aus verwaltet.

 

Das Fürstentum Pfalz-Neuburg existierte bis zur Aufhebung Neuburgs und Sulzbachs unter König Maximilian I. Joseph im Zuge der Reformen seines Ministers Maximilian Graf von Montgelas 1808. Neuburg wurde dem 1806 gegründeten Königreich Bayern zugeordnet. Es fungierte nun hauptsächlich als Zentrum für das ländliche Umfeld des Regierungsbezirks Schwaben und Neuburg.

Auch die Zeit des Schlosses als Residenzort endete nach dem Tod Herzogin Maria Amalias von Sachsen (Gemahlin Herzogs Karl II. August von Pfalz-Zweibrücken) 1831. Es wurde geräumt und wurde 1866 im Preußisch-Österreichischen Krieg als Lazarett genutzt. Zwischen 1868 und 1918/1918 dann dienste es als Kaserne für das III. Bataillon des Königlich Bayerischen 15. Infanterieregiments.

Vom Zweiten Weltkrieg blieb Neuburg weitgehend verschont. Nach 1945 erlebte das verarbeitende Gewerbe einen Aufschwung. Die Rückkehr von Heimatvertriebenen regte die Bautätigkeit und Stadterweiterung an. 1971 begann man im Rahmen der Städtebauförderung mit der Sanierung des Altstadtensembles und 1973 entstand der neue Landkreis Neuburg im Regierungsbezirk Oberbayern.

Schloss Neuburg an der Donau, Innenhof
Schloss Neuburg an der Donau, Innenhof

 

Besichtigung

 

Schloss Neuburg an der Donau, West-, Nord- und Ostflügel
Schloss Neuburg an der Donau, West-, Nord- und Ostflügel

Mediterranes Flair an der Donau: Schloss Neuburg präsentiert sich nach dem Passieren des Zugangstors als eine sich um einen Innenhof mit Arkadengängen gruppierende Vierflügelanlage, deren imposantesten Teil der ab 1537 entstandene Westflügel (Ottheinrichbau) darstellt. Seine Hoffassade ist mit in Sgraffitotechnik ausgeführten Malereien des niederländischen Hofmalers Hans Schoer dekoriert. In den 1560er Jahren unter Pfalzgraf Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken und Herzog von Pfalz-Neuburg, dem Neffen und Nachfolger Ottheinrichs, angebracht, zeigen die Wandreliefs biblische Szenen aus dem Alten Testament. Ihr Leitthema ist die Geschichte Josephs und seiner Brüder, der Vertreibung und Wiedereinsetzung eines Fürsten in sein Amt, wodurch auch eine symbolische Verbindung zu Ottheinrich und Wolfgang selbst als gute und gerechte Herrscher her- und des Schlosses als eine Art Ehrendenkmal für Ottheinrich dargestellt wird.

Schloss Neuburg an der Donau, Kapelle
Schloss Neuburg an der Donau, Kapelle

Herzstück des Westflügels ist die unter der Einbeziehung älterer Bausubstanz 1538 begonnene, 1543 geweihte und durch Hans Bocksberger den Älteren mit einem den gesamten Gewölbespiegel umfassenden Deckengemälde mit alttestamentarischen Szenen – es zeigt die Auferstehung, Verklärung und Wiederkehr Christi und veranschaulicht so den Grundgedanken der Gottgerechtigkeit des Menschen allein durch die Gnade Gottes und die Sakramente Taufe und Abendmahl – ausgemalte Schlosskapelle mit einer Innengestaltung aus Salzburger Rotmarmor. Sie ist der älteste protestantische Kirchenraum im heutigen Deutschland. Ottheinrich hatte um 1542, beeinflusst durch den Nürnberger Theologen Andreas Osiander, die protestantische Konfession in seinem Fürstentum eingeführt und die Universität im Sinne Luthers refomiert. Die programmatische Ausmalung von 1543 steht so in einem engen Zusammenhang mit Ottheinrichs Bekenntnis zur Reformation.

Im Erdgeschoss südlich der Tordurchfahrt in den Schlosshof befindet sich die als Versammlungs- und Speiseraum dienende, zweischiffige Große Dürnitz. Vier mächtige Rundstützen tragen die Gewölbedecke über dem rotmarmornenen Fußboden aus Jurakalkstein.

Der Kern des Westtraktes ist der sich im Stockwerk über der Hofstube und einem Appartment für Ottheinrich erstreckende Große Saal, damals der älteste stützenlose Saal nördlich der Alpen, dessen Tonnengewölbe bis in den Dachstuhl erreicht. Heute ist hier die der Flämischen Barockmalerei des 17.Jhs. gewidmete Neue Staatsgalerie eingerichtet, deren Spektrum von Historien- und Landschaftsmalerei über das Porträtfach bis zu Genreszenen und Stillleben reicht. Die Exponate stammen unter anderem aus der Sammlertätigkeit vor allem der wittelsbachischen Kurfürsten Max Emanuel von Bayern in München und Kurfürst Johann Wilhelm von Pfalz-Neuburg in Düsseldorf. Zu sehen sind zum Beispiel Werke von Peter Paul Rubens, Anthonis van Dyck und Jan Brueghel.

Schloss Neuburg an der Donau, Statuen von Pfalzgraf Ottheinrich und Susanna von Bayern vor dem Ostflügel
Schloss Neuburg an der Donau, Statuen von Pfalzgraf Ottheinrich und Susanna von Bayern vor dem Ostflügel

Das östliche Pendant zum Westflügel ist an der Ostseite der ab 1665 im barocken Stil veränderte Philipp-Wilhelm-Bau mit zwei Rundtürmen, Grottenanlagen in der Nordostecke und einer Terrasse. Von 1795 bis 1831 lebte hier Herzogin Maria Amalia von Sachsen und im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts zeitweilig König Maximilian I. von Bayern.

Der Ostrakt beherbergt das Schlossmuseum zur Kunst und Geschichte des Fürstentums Pfalz-Neuburg und zeigt Exponate von der Vorgeschichte bis zur Barockzeit. Besondere Stücke sind zum Beispiel der Wirkteppich mit dem Bildnis des Pfalzgrafen Ottheinrich (1535), kirchliche Textilien aus dem von Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz 1698 gestifteten Neuburger Ursulinenkloster und Kunstwerke aus der Zeit der Gegenreformation. Eine archäologische Ausstellung präsentiert Funde der Vor- und Frühgeschichte des Neuburger Landes von der Eisenzeit bis zum Mittelalter. Des Weiteren kann man im Schloss eine erdgeschichtliche Sammlung besichtigen.

Im Nordflügel des Schlosses liegt der von einer Kassettendecke überspannte Rittersaal (Tafelstube) mit einer umlaufenden hölzernern Wandvertäfelung von 1575. Im Süden schließt der in den 1530er Jahren errichtete Küchenbau mit der kleinen, von einem spätgotischen Sterngewewölbe überspannten Dürnitz den Innenhof ab.

 

Nach dem Besuch des Schlosses lohnt sich ein Spaziergang durch die Altstadt mit ihren das Stadtbild prägenden renaissancezeitlichen und barocken Gebäuden. Die lange, wechselvolle Geschichte Neuburgs vom militärischen Stützpunkt „Venaxamodurum“ in der römischen Antike über die Zeit als Königshof und langjähriger Bischofssitz sowie Residenzstadt des Herzogtums Pfalz-Neuburg im Mittelalter und in der frühen Neuzeit bis zum heutigen Verwaltungsstandort des oberbayerischen Landkreises Neuburg-Schrobenhausen ist hier an jeder Ecke erkenn- und spürbar. Ausgehend vom Schloss bietet es sich an, die Altstadt im Uhrzeigersinn zu erkunden und dabei ein wenig weiter in das Leben zur Zeit der Renaissance und Reformation einzutauchen.

Neuburg an der Donau, Eckbastion Burgwehr mit Weinberg
Neuburg an der Donau, Eckbastion Burgwehr mit Weinberg

Über die Residenzstraße gelangt man zunächst zum Ottheinrichsplatz, vorbei am Stadttheater. In den 1860er Jahren richtete wurde hier in einem einstigen herzoglichen Getreidekasten ein Emporentheater im Biedermeierstil eingerichtet. Weiter gen Süden kommt man vorbei am dreischiffigen fürstlichen Marstall von 1594 mit Kreuzrippengewölben und dem Hofgarten zur Eckbastion Burgwehr. In dieser südöstlichen Ecke der Altstadt sind Reste der ehemaligen Stadtmauer und ein beschaulicher kleiner Weinberg (im Bereich Hutzeldörr des Hofgartens) zu sehen. Die Geschichte des Weinbaus vor der Stadtmauer reicht bis mindestens in das Jahr 1420 zurück. Herzog Ludwig VII. der Gebartete von Bayern-Ingolstadt ließ den Weinberg mit Bollwerken befestigen, eine Weinordnung folgte 1522 unter den Pfalzgrafen Ottheinrich und Philipp. Ab 1546 wurden weitere Weingärten unter anderem am Nordufer der Donau und auf dem Hörnleinberg beim (1848 abgerissenen Arco-Schlösschen) angelegt. Der Weingarten unterhalb der Burgwehr wurde in den 1990er Jahren angelegt. Hier wächst die Rebsorte Regent, eine Traube mit Kirsch-Johannisbeer-Geschmack, die mild-samtige Weine mit kräftiger Farbe hervorbringt.

In der Südwestecke des Stadtkerns steht das Obere Tor (Rote Tor, Bürgertor) von 1530 mit dem Neuburger Stadtwappen, das in Weiß, Rot und Grün die Prinzen Ottheinrich und Philipp auf Steckenpferden sowie einen Löwen zeigt. Gleich dahinter befindet sich die „Münz“/Alte Vogtei mit dem Pulver- oder Hexenturm. Das Ensemble entstand anstelle vorgeschichtlicher Wallanlagen und eines römischen Kastells um 1200 als Vogteiburg, war 1462 ein ritterliches Wohnhaus und im 16.Jh. Münzstätte. Nordöstlich weiter in die Amalienstraße einbiegend stößt man auf die im späten 7.Jh. gegründete, in den 1210er Jahren erstmals genannte und nach einem Einsturz ab 1641 neu errichtete frühbarocke Stadtpfarrkirche St. Peter, das Weveldhaus, ein Adelspalais von 1517 mit Renaissancefresken und barocken Obergeschossen, sowie die in einem frühbarocken Bau von 1732 eingerichtete Provinzialbibliothek.

Neuburg an der Donau, Karlsplatz
Neuburg an der Donau, Karlsplatz

Im Norden der Altstadt dehnt sich der von Adel- und Bürgerhäusern aus der Renaissance und dem Barock sowie Linden umsäumte Karlsplatz mit dem Marienbrunnen (18.Jh.) im Zentrum. An der Nordseite des Platzes steht das von 1603 bis 1609 im Renaissancestil errichtete Rathaus, ein dreigeschossiger Walmdachbau mit doppelläufiger Freitreppe. Das über sie zugängliche Portal zieren an den Seiten Figuren der Ceres und Justitia.

Neuburg an der Donau, Hofkirche Unsere Liebe Frau
Neuburg an der Donau, Hofkirche Unsere Liebe Frau

Nordöstlich erreicht man, wieder Richtung Schloss zurückgehend, die katholische Hofkirche Unsere Liebe Frau, errichtet im frühen 17. Jh. im Stil der Spätrenaissance/des Manierismus. Entstanden ist sie an der Stelle der schon vor 1000 existierenden Pfalzkapelle St. Maria. Unter Herzog Heinrich IV. von Bayern/dem römisch-deutschen Kaiser Heinrich II. wurde ein Benediktinerkloster etabliert, Ottheinrich wandelte St. Maria in eine protestantische Kirche um. Mehrere Einstürze des Baus ab 1585 führten ab 1607 zur Errichtung des heutigen Gebäudes als protestantische Hofkirche nach Plänen von Josef Heintz. Unter Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm wurde sie schon 1613 in eine katholische Jesuitenkirche mit barocker Ausstattung im gegenreformatorischen Stil umgewandelt. Das dem Nordflügel des Schlosses vorgelagerte Untere Tor („Nadelöhr“) führt zum Ausgangspunkt des Rundgangs zurück und gibt den Blick frei zur Leopoldineninsel zwischen den Teilungsarmen der Donau.


 

Die Besichtigung ist ganzjährig zu den Öffnungszeiten möglich.
Es muss Eintritt gezahlt werden.

www.schloesser.bayern.de/deutsch/schloss/objekte/neuburg.htm

 

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