Salzburg

5020 Salzburg

 

Am Nordrand der Alpen gelegene, von Festungs- und Mönchsberg begrenzte und sich an Fluss Salzach erstreckende ehemalige (fürst)erzbischöfliche Residenzstadt, Musikstadt und heutige salzburgische Landeshauptstadt mit barocker Architektur.

Salzburg
Altstadt, Salzburg



 

Geschichte

 

Das Salzburger Stadtgebiet verfügt über eine bis in die Jungsteinzeit zurückreichende Besiedlungsgeschichte. Um 15 v. Chr. wurden die als Verwaltungszentrum im Königreich Noricum dienenden keltischen Höhensiedlungen der eisenzeitlichen Latène-Kultur aufgeben und die römische Siedlung Iuvavum angelegt, die um 45 zu einer sich weitgehend selbst verwaltenden Municipalstadt und einer wichtigen Stadt der römischen Provinz Noricum wurde.

488 verließ ein Großteil der romano-keltischen Bevölkerung aufgrund der vordringenden germanischen Stämme, unter anderem der Bajuwaren, die Stadt. Im ausgehenden 7.Jh. war die Siedlung die Residenz bayerischer Herzöge.

696 begründete der aus Worms stammende Bischof Rupert das Benediktiner-Kloster St. Peter, kurz darauf wurde das Frauenkloster Nonnberg erbaut. Im Jahr 739 erfolgte die Erhebung Salzburgs zum Bischofssitz und 798 auf Bitte des fränkischen Königs Karl des Großen hin zum Erzbistum, welches fast das gesamte altbairische Stammesgebiet umfasste.

Bis in das 11.Jh. hinein prägten das Kloster St. Peter, das Domkloster und das Kloster Nonnberg das Leben der durch Salzbergbau und Missionstätigkeit wachsenden erzbischöflichen Stadt. In der Zeit des Investiturstreites, in die die Errichtung der Festung Hohensalzburg fällt, zwischen dem römisch-deutschen Kaiser und dem Papst (um das Recht des weltlichen Herrschers zur Einsetzung von Bischöfen) standen die Salzburger Erzbischöfe meist auf der Seite des Papstes.

Das bürgerliche Salzburg entstand ab 996 nach der Verleihung des Markt-, Münz- und Mautrechtes durch den römisch-deutschen Kaiser Otto III. aus der Siedlung der Händler und Kaufleute am Waagplatz. Für den Anfang des 12.Jhs. gibt es die erste Nennung von Bürgern und eines Stadtrichters, 1287 wurde das erste Stadtrecht schriftlich fixiert.

Der Aufbau eines geschlossenen erzbischöflichen Herrschaftsgebietes innerhalb Bayerns unter Erzbischof Eberhard III. in der ersten Hälfte des 13.Jhs. führte zu wirtschaftlicher und kultureller Blüte. Nach der Unabhängigkeit von Bayern war Salzburg seit dem 14.Jh. die Hauptstadt des Erzstiftes mit dem Erzbischof als Stadtherrn. 1328 wurde eine eigene Landesordnung erlassen. Salzburg war nun ein weitgehend selbstständiger Staat innerhalb des Heiligen Römischen Reiches (mit weltlicher Landesherrschaft des Bischofs als Reichsfürst).

Die jahrzehntelangen Auseinandersetzungen zwischen der Bürgerschaft, die 1407 das heutige Rathaus erwarb, und dem Erzbischof endeten 1511 mit dem erzwungenden Verzicht der Ratsherrn auf die städtischen Privilegien. 1524 erließ Kardinal Lang eine bis 1803 geltende „Stadt- und Polizeiordnung“.

 

Ab dem späten 16.Jh. wurde die mittelalterliche Stadt während der absolutistisch geprägten Regierungszeit Erzbischofs Wolf Dietrich von Raitenaus und seiner Nachfolger zu einer barock-repräsentativen frühneuzeitlichen Residenzstadt umgewandelt. Während des Dreißigjährigen Krieges (aus dem Salzburg sich heraus hielt) entstanden weitläufige Befestigungsanlagen. 1622/1623 wurde die Benediktineruniversität als gegenreformatorische Maßnahme gegründet.

Um die Wende zum 18.Jh. ließ Erzbischof Johann Ernst von Thun die heute zu einem großen Teil das Stadtbild beherrschenden Gebäude im österreichischen Barockstil errichten. 1756 wurde der spätere Komponist Wolfang Amadeus Mozart in der Salzburger Getreidegasse geboren.

Die napoleonischen Kriege und der Reichsdeputationshautpschluss (unter anderem Säkularisierung: Trennung von Staat und Kirche, Auflösung der geistlichen Herrschaften und Übergabe in weltlichen Besitz) hatten am Anfang des 19.Jhs. die Auflösung des Erzstiftes zur Folge, zudem verlor Salzburg seine Funktion als Residenz. 1816 fiel das Land Salzburg an das Kaiserreich Österreich und sank zu einer Kreisstadt herab, die jedoch 1850 zur Hauptstadt des Kronlandes Salzburg ernannt wurde.

1861 erhielt Salzburg einen eigenen Landtag, was dem Gemeinderat und Bürgermeister eine neue Bedeutung zuteil werden ließ. Während der liberalen Ära der Gründerzeit fanden umfangreiche Bautätigkeiten statt und 1917 wurde die Festspielhausgemeinde gegründet. Nach dem Ende der Habsburgermonarchie wurde Salzburg 1919 zu einem Teil der Republik Deutsch-Österreich. Nach dem „Anschluss“ Österreich an das nationalsozialistische Deutschland fungierte die Stadt als Gauhauptstadt. Im Zweiten Weltkrieg erlitt Salzburg starke Zerstörungen durch amerikanische Bombenangriffe. In den 1950er Jahren wurde Salzburg nach der Wiederherstellung der demokratischen Republik zu einer Großstadt. 1967 verabschiedete man das Altstadterhaltungsgesetz, das erste seiner Art in Österreich.

 

Salzburg Altstadt
Blick von der Festung Hohensalzburg auf die Altstadt

Besichtigung

 

Die Salzburger Altstadt, die zum UNESCO-Welterbe zählt, befindet sich am Südufer der Salzach zwischen der einst als Residenz des erzbischöflichen Landesfürsten dienenden Festung Hohensalzburg und dem Fluss. Ihr Bild wird von barocker Architektur, imposanten Kirchtürmen, verwinkelten Gassen und prächtigen Plätzen geprägt. Viele Häuser besitzen im Kern mittelalterliche oder sogar antik-römische Bausubstanz und wurden in der frühen Neuzeit repräsentativ umgebaut. Aufgrund der Fülle an interessanten Gebäuden ist es nicht möglich, hier auf jedes einzelne einzugehen. Daher beschränke ich mich im Wesentlichen die Sehenswürdigkeiten, die mich besonders beeindruckt haben.

 

Residenzplatz und Dom, Salzburg
Residenzplatz und Dom, Salzburg

Das Zentrum der Altstadt bildet der weitläufige und repräsentative Residenzplatz, der ab 1587 nach den Plänen eines italienischen Architekten im Stil des Manierismus im Zuge der Umgestaltung Salzburgs zu einer fürstlichen barocken Residenzstadt angelegt wurde und von Prunkbauten gesäumt wird. In seiner Mitte steht der aus Untersberger Marmor gehauene barocke Residenzbrunnen mit einem kreuzförmigen Grundriss und einer hohen Fontäne.

Residenzplatz, Salzburg
Residenzplatz, Salzburg

An der Westseite des Platzes erstreckt sich die erstmals um 1120 genannte und um vier Höfe gruppierte Palastanlage der (fürst)erzbischöflichen Residenz (Alte Residenz), die im 15.Jh. und 16.Jh. vor allem während der Regierungszeit Erzbischof Wolf Dietrichs von Raitenau mit frühbarocken Neubauten versehen wurde. Die Alte Residenz beherbergt die ehemaligen Repräsentations- und Wohngemächer der Salzburger Fürstbischöfe (z.B. den um 1600 angelegten Karabinierisaal). An der Ostseite des Platzes befindet sich die ab 1588 unter Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau errichtete Neue Residenz mit einem Glockenspiel (in den 1680er Jahren gegossen) im Turm und Arkaden an der Fassade.

Die Südwestseite des Residenzplatzes nimmt der an der Stelle einer seit 774 existierenden Kirche unter den Erzbischöfen Wolf Dietrich, Markus Sittikus und Paris von Lodron im ersten Drittel des 17.Jhs. erbaute frühbarocke und dreischiffige Dom St. Rupert und St. Virgil ein. Die Kathedrale der Erzdiözese Salzburg ist die größte frühbarocke Kirche nördlich der Alpen und besticht mit ihrem mächtigen Kuppelturm über der Vierung und dem barock-klassizierenden zweitürmigen Westwerk mit einer Verkleidung aus Untersberger Marmor. Über den durch Arkaden von 1660 begrenzten Domplatz (mit der Mariensäule aus den 1770er Jahren) ist der Dombereich mit der Alten Residenz, der Franziskanergasse und dem Konventtrakt des Stiftes St. Peter sowie dem anschließenden Kapitelplatz verbunden.

Eine geschlossene Fassade von im Kern auf mittelalterliche Gebäude zurückgehenden Bürgerhäusern schließt den Residenzplatz nach Norden ab.

Nun nördlich zum Mozartplatz weiter gehend gelangt man zu der rosa-weiß gekalkten St. Michaelskirche, die einstige kaiserliche Pfalzkapelle und älteste Pfarrkirche der Salzburger Bürgerstadt von ca. 780 bis zum 12.Jh.. Heute ist sie im Stil des Rokoko gehalten und besitzt einen barocken Zwiebelturm. Der rechteckige Mozartplatz wird ganz von dem 1842 errichteten Denkmal des berühmtesten Sohnes der Stadt beherrscht. Sehenswert sind aber auch die den Platz säumenden repräsentativen Wohnbauten aus dem 17.Jh. und 18.Jh..

Der in der Nähe gelegene, seit der Verleihung des Markt-, Münz- und Mautrechtes ab 996 als Markt genutzte Waagplatz ist die Keimzelle der bürgerlichen Stadt und war im Frühmittelalter wahrscheinlich der Standort einer kaiserlichen Pfalz. Interessant ist das Haus Nr. 3, das in der heutigen Form zwar erst ab dem 17.Jh. entstanden ist, aber vor 1328 das wohl älteste Salzburger Gerichtsgebäude (Schranne) und der Sitz der städtischen Hauptwaage war.

Die Goldgasse mit im Kern gotischen fünf- und sechsgeschossigen Häusern mit überwiegend glatten Fassaden führt weiter zu dem von ca. 1300 bis 1857 für den städtischen Handels- und Marktbetrieb genutzten Alten Markt mit umgebenden frühneuzeitlichen Bürgerhäusern (z.B. dem kleinsten Altstadthaus Salzburgs aus der Mitte des 19.Jhs.), die im Kern überwiegend mittelalterlich sind. Auf dem Platz steht der 1488 errichtete Florianibrunnen.

Über den Kranzlmarkt mit seinen gotischen und renaissancezeitlichen Häusern kommt man nun zu dem auf einen im 12.Jh. entstandenen Geschlechterturm der Patrizierfamilie Keutzl zurückgehenden Rathaus. Das vierstöckige Gebäude mit Rokokofassade aus den 1770er Jahren krönt ein sechseckiger Turmaufbau aus dem 14.Jh.. Die Geschichte des Rathauses beginnt mit dem Erwerb des Stadtturmes durch den Stadtrat im Jahr 1407. Der Turm und seine Nebengebäude wurden 1482 in Rathaus umbenannt und im ersten Drittel des 16.Jhs. erweiterte man die Nebengebäude unter Einschluss eines Innenhofes. Die Beschränkung des Stadtrates auf rein repräsentative Aufgaben unter den absolutistisch herrschenden Erzbischöfen hatte in den 1610er Jahren einen Umbau des Rathauses zur Folge, welches eine Säulenhalle und einen Tanzsaal erhielt. Das Gebäude diente nun hauptsächlich als Sitz des erzbischöflichen Stadtgerichtes und war bis 1947 Sitz des Salzburger Bürgermeisters. Nach einem restaurierenden Umbau 2012 erstrahlt das Rathaus heute wieder in voller Pracht.

Getreidegasse, Salzburg
Getreidegasse, Salzburg

Der Kranzlmarkt leitet zur Getreidegasse über, die Salzburgs bekannteste und wohl schönste Straße darstellt. Sie wird von engen Häuserzeilen in Form von spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Durchhäusern mit schmiedeeisernen Hausschildern/Zunftzeichen gesäumt und ist der Standort des Geburtshauses von Wolfang Amadeus Mozart. Zusammen mit der Judengasse war die überaus lebendige Getreidegasse ursprünglich der einzige durchgehende Straßenzug Salzburgs. Die Geschichte der Gasse reicht bis in die Antike zurück, zur Römerzeit befand sich hier die Hauptverkehrsader durch die Stadt in Richtung des heutigen Bayern. Im Jahr 1150 wurde die ehemals im Osten und Westen von der Stadtmauer und im Norden von der Salzach begrenzte Gasse (als Trabgasse und Traugasse) erstmals schriftlich erwähnt. Nachdem Salzburg im 14.Jh. das Stapelrecht erhalten hatte, entwickelte sich die Getreidegasse zu einem Handelsplatz der Kaufleute und zum gesellschaftlichen Zentrum für gehobenes Handwerk, Gaststätten und Apotheken.

Mozarts Geburtshaus
Mozarts Geburtshaus in der Getreidegasse, Salzburg

Heute ist die Getreidegasse vor allem aufgrund der geringen Breite und der leicht schwingenden Hauswände mit ihren abwechslungsreichen Fassaden einer der reizvollsten Straßenzüge Salzburgs. Die schmalen Häuser sind oft in ein Vorder- und Hinterhaus gegliedert, die durch einen Laubenhof verbunden und mit architektonischen Verzierungen versehen sind. Das bekannteste dieser „Durchhäuser“ ist das mindestens seit 1585 bestehende „Hagenauer-Haus“ (Nr. 9) mit einem marmornem Barockportal, das Geburtshaus Wolfang Amadeus Mozarts im Jahr 1756. Vor dem Haus liegt der Hagenauerplatz, der einst als Standort des früheren Stadttores „Oberes Tränktor“ diente. Mit dem wohl bereits 1334 existierenden und mit einem dreistöckigen Erker ausgestatteten Eckhaus Getreidegasse 8/Hagenauerplatz kann der kleine Platz eines der stattlichsten Bürgerhäuser des Mittelalters aufweisen.

Festspielhaus, Salzburg
Festspielhaus, Salzburg

Am südwestlichen Ende der Getreidegasse befindet sich unterhalb des Mönchsbergfelsens neben dem Sigmundstor (einem Tunnel aus dem 18.Jh.) die Pferdeschwemme/Marstall-schwemme. Der für Pferde begehbare, barocke Brunnen stammt aus dem späten 17.Jh. und diente zum Säubern, Tränken oder Abkühlen der Pferde nach der Arbeit. Ihre heutige Gestalt erhielt die an der Rückwand mit Pferdefresken sowie der marmornen Skulptur eines Pferdebändigers dekorierte Schwemme 1732. Sie steht am nördlichen Eingang zu dem aus der Felsenreitschule (aus Felsen des Mönchsberges heraus gehauene Arkaden mit Plätzen für das Publikum), dem Großen Festspielhaus von 1956, dem Haus für Mozart, dem Domplatz und der Kollegienkirche gebildeten Festspielbezirk. Am dem frühen 17.Jh. wurde das Areal für Stallungen und die Winterreitschule sowie als Kaserne der Kavallerie genutzt. Ab 1925 entwickelte sich der Komplex zum Festspielbezirk. Das Große Festspielhaus wurde 1960 mit dem Rosenkavalier von Richard Strauss unter der Leitung von Herbert von Karajan eröffnet und kann außerhalb der Vorstellungen im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Zu sehen sind z.B. das aus Adneter Marmor gefertigte Faistauer Foyer mit einem Fahrzeug des Vogelfängers Papageno aus Mozarts Zauberflöte, Bühnenbereiche und Kulissen (bei meinem Besuch 2003 die der Oper L´Upupa von Hans Werner Henze).

Petersfriedhof, Salzburg
Petersfriedhof, Salzburg

Von der Getreidegasse aus verläuft hinter der Residenz zur Franziskanergasse die Sigmund-Haffner-Gasse, eine der ältesten Straßen Salzburgs von ca. 1140 mit im Kern mittelalterlichen Häusern, zum Gebäudekomplex der Erzabtei Stift St. Peter mit einem Friedhof mit spätantiken Felsenkatakomben.

Das Kloster St. Peter wurde um 700 durch den fränkischen Missionar und Wormser Bischof Rupert (an der Stelle eines kirchlichen Baus aus dem 5.Jh.) zur Seelsorge und Missionierung gegründet und ist das älteste Kloster im deutschsprachigen Raum. Am Ende des 9.Jhs. führte man die Benediktinerregel ein und 987 erfolgte eine Trennung von Kloster und Erzbistum Salzburg. In der Mitte des 12.Jhs. wurde eine dreischiffige romanische Basilika als neue Klosterkirche (eine erste Kirche gab es bereits um 696) errichtet, 1319 erfolgte der Bau der St.-Veits-Kapelle als ältestes gotisches Bauwerk Salzburgs. Das Stift St. Peter war im Mittelalter eine bedeutende Domschule und besaß ein überregional bekanntes Skriptorium. Im 18.Jh. wurde die Abtei im Stil des Rokoko umgestaltet und es entstand an der Südseite des Domplatzes die Lange Galerie mit einer Gemäldegalerie. Die Stiftskirche erhielt einen barocken Zwiebelturm, der bis heute ihr Aussehen prägt.

Auf dem Stiftsgelände schmiegt sich an den Fuß des Mönchsberges der 1139 zum ersten Mal genannte Friedhof St. Peter an, der eine ganz besondere Atmosphäre ausstrahlt und wohl einer der schönsten und ältesten Friedhöfe der Welt ist. Er hat seine Wurzeln in einer christlichen Begräbnisstätte der nachrömischen Spätantike und war nach der Gründung des Klosters 696 zunächst für die Bestattung Klosterangehöriger bestimmt. Erst 1139 wurde ihm das Begräbnisrecht verliehen. Seit der ersten Hälfte des 17.Jhs. ist der geheimnisvolle Friedhof von schützenden Arkadenbögen umgeben und so ein ruhiger und besinnlicher Ort mit teilweise dicht bewachsenen uralten Grüften und Gräbern (unter anderem auch vieler berühmter Persönlichkeiten). Ein Anziehungspunkt sind vor allem die in frühchristlicher Zeit im 3.Jh. und 4.Jh. entstandenen Felsenkatakomben, größtenteils in den Fels gehauene Gräber, die als Versammlungs- und Zufluchtsorte verfolgter Christen dienten. Der Petersfriedhof besitzt zudem einige kleinere Kapellen. Sehenswert ist z.B. die in den Katakomben liegende, 1172 zum ersten Mal geweihte und einem christlichen Märtyrer gewidmete Maximuskapelle, der am höchsten gelegene Andachtsraum der Katakomben.

 

 

Als eine der ältesten Städte des deutschsprachigen Raumes und eines der ersten christlichen Zentren Europas verfügt Salzburg über eine einzigartige historische und kulturelle Vergangenheit, die an fast jeder Ecke der Altstadt spürbar ist. Barock überformte mittelalterliche und frühneuzeitliche Gebäude zeugen von der weitreichenden Bedeutung des einstigen Erzbistums und machen den Spaziergang durch die kopfsteingepflasterten Gassen und entlang der repräsentativen Plätze zu einem unvergesslichen Erlebnis.


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