Lüneburg

21335 Lüneburg

 

Zwischen dem Tal der Elbe und der Lüneburger Heide an der Ilmenau gelegene, durch Salzgewinnung und Handel gewachsene Hansestadt mit mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Giebelhäusern aus Backstein und Fachwerk.

Blick auf die Lüneburger Altstadt mit der Kirche St. Michaelis und den Platz Am Sande
Blick auf die Lüneburger Altstadt mit der Kirche St. Michaelis und den Platz Am Sande



Alter Hafen und Am Stintmarkt, Lüneburg
Alter Hafen und Am Stintmarkt, Lüneburg

Geschichte

 

Obgleich es Belege für menschliche Aktivitäten im Lüneburger Raum bereits für die Zeit der Neandertaler gibt und auf dem heutigen Stadtgebiet seit der Bronzezeit bäuerliche Siedlungen und Bestattungsplätze existierten, beginnt die eigentliche Geschichte Lüneburgs etwa im 10.Jh.. Als 956 in einer Schenkungsurkunde König Ottos I. an das Michaeliskloster der Ort Luniburc genannt wird, bestehen auf dem Kalkberg die Hliuniburg der Billunger und das Benediktinerkloster St. Michaelis sowie eine Saline zur Abtragung des Salzstockes unter der späteren Stadt.

Aus den Siedlungskernen um die Burg und das Kloster auf dem Kalkberg und um die Saline entwickelte sich unter Einbeziehung des Dorfes Modestorpe an der Ilmenau vor allem nach der Zerstörung des benachbarten Handelsplatzes Bardowick im Jahr 1189 die zunächst unter der Herrschaft der Billunger Markgrafen, später der Welfen als Herzöge von Braunschweig-Lüneburg stehende Stadt Lüneburg. Die Siedlungsplätze Burg am Kalkberg mit dem angrenzenden Marktviertel, das ehemalige Dorf Modestorpe zwischen der Furt über die Ilmenau und dem Platz Am Sande, die Saline mit dem Sülzviertel und die sich zwischen dem Marktplatz und der Ilmenau erstreckende Hafensiedlung des Wasserviertels wuchsen bis in die Mitte des 13.Jhs. nach und nach zusammen und wurden mit einer Stadtmauer versehen.

Nachdem um 1235 das Herzogtum Braunschweig-Lüneburg entstanden war, diente die Burg auf dem Kalkberg bis 1371 dem Lüneburger Teil des Herrschaftsgebietes als Residenz. 1247 bestätigte der welfische Herzog Otto das Kind die Stadtrechte und verlieh der Stadt Lüneburg damit ein eigenes Recht. Die norddeutsche Monopolstellung Lüneburgs als Salzlieferant und der Heringshandel ließen die Stadt im Spätmittelalter zur Handelsmacht aufsteigen, die mit der Alten Salzstraße und dem Fluss Ilmenau über zwei Haupthandelswege verfügte. Die Stadt fungierte zudem als Mittlerin zwischen dem sächsischem und dem wendischen Quartier des Städtebundes der Hanse.

In der zweiten Hälfte des 14.Jhs. lösten das Aussterben des älteren Hauses Lüneburg und die Belehnung der askanischen Herzöge von Sachsen-Wittenberg mit dem Fürstentum Braunschweig-Lünenburg den Lüneburger Erbfolgekrieg aus, im Zuge dessen die landesherrliche Burg und das Kloster auf dem Kalkberg durch die die Herzöge von Wittenberg unterstützende Stadt zerstört wurden. Das Michaeliskloster baute man später innerhalb der Stadt wieder auf. Ein von der Stadt Lüneburg initiierter Landfrieden mit den sich durchsetzenden welfischen Herzögen von Braunschweig-Lüneburg beendete 1392 den Krieg. Im selben Jahr erhielt Lüneburg das Stapelrecht. Einige Jahre später führten erneute Konflikte mit den herzoglichen Landesherren zum Satekrieg. Auf die Sperrung der Ilmenau durch die Welfen reagierten die benachbarten Hansestädte mit der Unterstützung Lüneburgs. Der 1407 zwischen der Stadt Lüneburg und den welfischen Herzögen geschlossene Friedensvertrag legte das Recht der Stadt an der Ilmenau fest, gestand ihr weitreichende Privilegien zu und sicherte so die Unabhängigkeit Lüneburgs gegenüber dem herzoglichen Stadtherrn. Nachdem in der Mitte des 15.Jhs. der Prälatenkrieg zwischen dem Stadtrat und den geistlichen Eigentümern der Sülzpfannen beigelegt worden war, erlebte Lüneburg ab der zweiten Hälfte des 15.Jhs. eine wirtschaftliche und  politische Blüte. Als Ausdruck der florierenden Wirtschaft und der gefestigten städtischen Unabhängigkeit vom herzoglichen Stadtherrn entstandenen zahlreiche neue Kirchen und Bürgerhäuser.

In der ersten Hälfte des 16.Jhs. erhielt mit der Reformation der lutherisch-protestantische Glaube in Lüneburg Einzug. Ab der Mitte des 16.Jhs. schwächte die konkurrierende Seesalz-Gewinnung im Atlantik und das Ausbleiben der Heringe, in der ersten Hälfte des 17.Jhs. der Dreißigjährige Krieg die städtische Wirtschaft. Parallel dazu erstarkte die fürstliche Macht ab etwa 1600 wieder und hatte 1639 die Revision der Stadtverfassung zu Gunsten des herzoglichen Stadtherrn sowie die Errichtung der Kalkberggarnison und des Schlosses am Marktplatz zur Folge. Der Siebenjährige Krieg beschleunigte im 18.Jh. den politischen und ökonomischen Niedergang.

Nachdem das Fürstentum Lüneburg im frühen 18.Jh. an das Kurfürstentum Hannover gefallen war, gehörte es am Anfang des 19.Jhs. bis zur norddeutschen Volkserhebung zum napoleonischen Frankreich. Ab dem 19.Jh. setzte während der Zughörigkeit zum Königreich Hannover und später zum Königreich Preußen mit dem Aufkommen des Speditionswesens, dem Anschluss eines Solebades an die Saline, dem Erlass einer neuen Stadtverfassung (1846), der Angliederung an das Eisenbahnnetz und der Entstehung von Fabriken die politische und wirtschaftliche Modernisierung der Stadt ein. Lüneburg entwickelte sich durch die Einrichtung der Landdrostei 1823, die 1885 zur preußischen Bezirksregierung wurde, zu einem regionalen Verwaltungs- und Behördenzentrum. Der Aufschwung nach der Gründung des deutschen Kaiserreiches (1871) führte zu einer regen Bautätigkeit. Vom Ende des 19.Jhs. bis in die 1990er Jahre diente Lüneburg zudem als Garnisonsstadt.

Während der beiden Weltkriege erlitt Lüneburg im Gegensatz zu den meisten anderen deutschen Städten keine Zerstörungen. Im Mai 1945 endeten mit der Kapitulation einer Delegation der Regierung Dönitz südlich von Lüneburg die Kampfhandlungen in Norddeutschland.

Ab den 1970er Jahren wurde die Stadt systematisch restauriert. 1980 stellte die Saline ihren Betrieb ein. Seit 2007 darf sich Lüneburg, das sich immer mehr zu einem Lebensmittelpunkt in der Wachstumsregion Hamburg aufsteigt, offiziell Hansestadt nennen.

 

Platz Am Sande und Kirche St. Johannis, Lüneburg
Platz Am Sande und Kirche St. Johannis, Lüneburg

Besichtigung

 

Die Lüneburger Innenstadt verfügt über etwa 1300 denkmalgeschützte Gebäude. Die Straßenzüge und Plätze werden von gotischen und renaissancezeitlichen rötlichen Backsteinhäusern der hanseatischen Kaufleute mit straßenseitigen Dreiecks- und Staffelgiebeln oft mit rund- oder spitzbogigen (Blend)Arkaden gesäumt. Zahlreiche kleine Läden und Lokale laden zum Stöbern, Verweilen und Genießen des maritimen Ambientes ein.

Auf der Altstadt, Lüneburg
Auf der Altstadt, Lüneburg

Einen guten Ausgangspunkt für den Spaziergang durch Lüneburg bildet die historische Keimzelle der Stadt, der Kalkberg. Zu seinen Füßen erstreckt sich im Nordwesten der Innenstadt das Marktviertel mit back-steinernen und backsteinern ausgefachten Häusern entlang kopfsteingepflasterter Gassen.

Ganz im Westen der Altstadt steht die gemeinsam mit dem zweiten Micheliskloster zwischen 1376 und 1434 erbaute und in den 1790er Jahren im Inneren umgestaltete Hallenkirche St. Michaelis. Der dreischiffige Backsteinbau besitzt außen markante Strebepfeiler an den Längsseiten und eine barocke Turmhaube. An der Nordostecke der Kirche sind, etwas tiefer liegend, die Reste des ehemaligen Benediktinerklosters in Form des aus zwei kreuzrippengewölbten Jochen bestehenden Kapitelsaales von ca. 1388 zu sehen.

Auf dem Meere, Lüneburg
Auf dem Meere, Lüneburg

Von der St. Michaeliskirche aus führen die schmalen Straßen in die westliche Altstadt mit ihren Kleinbürger- und Handwerkerhäusern des 16.Jhs. und 17.Jhs., die meist als mittelgroße Traufenhäuser in Fachwerk- und Backsteinbauweise ausgeführt sind. Sehenswert sind die eng aneinander gebauten, mit der Dachschräge zur Straße hin ausgerichteten und mit Ausluchten versehenen Häuser der Unteren und Oberen Ohlingerstraße, die ehemalige Marktstraße Auf der Altstadt mit Giebel- und Traufenhäusern sowie das abfallende Gelände des durch den Salzabbau entstandenen Senkungsgebietes mit der von Reihenhäuschen mit Ausluchten und fachwerkenen Obergeschossen gesäumten Straße Auf dem Meere. In den kleinen Gassen scheint die Zeit stehen geblieben zu sein und hinter fast jeder Straßenecke bieten sich neue Einblicke in vergangene Jahrhunderte.

Marktplatz mit Rathaus, Lüneburg
Marktplatz mit Rathaus, Lüneburg

Nun weiter in Richtung Osten hinter dem Rathaus her gehend kommt man an dem in der Mitte des 16.Jhs. am Ochsenmarkt erbauten „Heinrich-Heine-Haus“ vorbei zum Marktplatz. Seine Westseite wird von dem ab 1230 errichteten und aus mehreren Einzelbauten bestehenden Rathaus eingenommen, das Elemente aus (Backstein)Gotik, Renaissance und Barock vereint und im Inneren mit bemalten hölzernen Tonnen- und Balkendecken aufwarten kann. In der barocken Marktfassade von 1720 bzw. aus den 1860er Jahren ragt im Mittelrisalit der Rathausturm empor, in dem sich ein Glockenspiel aus Meißener Porzellan befindet. Vor diesem größten mittelalterlichen Rathaus in Norddeutschland steht der filigrane Lunabrunnen mit einer Bronzestatue der Mondgöttin. Die Nordseite des Marktplatzes beherrscht das in den 1690er Jahren erbaute barocke Stadtschloss (seit 1925 Landgericht) der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg. Es besitzt die in Form eines auf Vorgängerbauten entstandenen, dreiflügeligen und dreistöckigen Gebäudes mit einem erhöhten Erdgeschoss. Die Ost- und Südseite des Marktes säumen historistische Häuser des 19.Jhs. im Stil der Neorenaissance.

Heiligengeiststraße, Lüneburg
Heiligengeiststraße, Lüneburg

Sich nun von der im Rathaus untergebrachten Touristinformation aus nach Süden wendend erreicht man über die Straße An der Münze und die Schröderstraße die Einkaufszone Grapengießerstraße. Hier kann man nicht nur durch die Geschäfte bummeln, sondern auch die mit prächtigen Dreiecksgiebeln aus dem 17.Jh. und 18.Jh. ausgestatteten Bürgerhäuser bewundern. In der parallel verlaufenden Heiligengeiststraße sind mit den Häusern Nr. 39, 40 und 41 drei besonders schöne Patrizierhäuser des 16.Jhs. zu sehen, in denen auch ein Brauereimuseum untergebracht ist. Am Ende der Heiligengeiststraße schließt der Lambertiplatz an, der früher den Zugang zu der Lüneburger Saline darstellte. Von hier aus gelangt man in das südwestlich gelegene Sülzviertel, einst der Wohn- und Arbeitsplatz der Salinenarbeiter und Salzsieder.

Platz Am Sande, Lüneburg
Platz Am Sande, Lüneburg

Den Südosten der Innenstadt nehmen die Straßenzüge des ehemaligen Dorfes Modestorpe ein. Vom Marktplatz aus kommt man durch die nach Süden abgehende Einkaufszone Bäckerstraße mit einigen repräsentativen Bürgerhäusern, wie der dunkelrot gestrichenen Alten Ratsapotheke (Nr. 9) aus dem späten 16.Jh., auf die größte Freifläche der Altstadt, Am Sande. Der spätgotisch-renaissancezeitlich geprägte Platz war im Mittelalter ein ungepflasterter sandiger Handelsplatz, der die zusammen wachsenden Siedlungsteile miteinander verband. An seinen beiden Längsseiten stehen dicht an dicht backsteinerne Giebelhäuser aus der Blütezeit im 15.Jh. und 16.Jh., einst die Wohnsitze des wohlhabenden Bürgertums. Das Haus Am Sande 50 ist das älteste erhaltene Lüneburger Bürgerhaus und stammt von 1300. Den westlichen Abschluss des Platzes bildet die in der Mitte des 16.Jhs. im Stil der Renaissance aus dunkel gestrichenem Backstein errichtete Industrie- und Handelskammer. Das große doppelgiebelige Gebäude besteht aus einem dreigeschossigen Unterbau mit Ausluchten und einem siebenteiligen Staffelgiebel sowie die Geschosse teilenden, mit Tausteinen besetzten Friesen.

Kirche St. Johannis, Lüneburg
Kirche St. Johannis, Lüneburg

Im Osten von Am Sande überragt die seit der ersten Hälfte des 10.Jhs. existierende, in der heutigen Form zwischen 1289 und 1470 erbaute Pfarrkirche St. Johannis den Platz. Die fünfschiffige Hallenkirche im Stil der Backsteingotik mit einem leicht schiefen, imposanten Turm gilt als ältester Backsteinbau der Stadt und eine der ältesten Taufkirchen in Niedersachsen. Ihr früher reich mit Stiftungen der Ratsfamilien und Gilden ausgestatteter Innenraum beherbergt unter anderem einen geschnitzten Hochaltar mit Gemälden Hinrik Funhoffs und eine Barockorgel. Vor der Kirche her verläuft die Straße Am Berge nach Norden zum Wasserviertel. Gesäumt wird sie von Giebelhäusern aus dem 14.Jh. bis 17.Jh., z.B. dem im ersten Drittel des 15.Jhs. errichteten Kaufmannshaus der Sülfmeisterfamilie Brömse (Nr. 35) mit einem reich verzierten gotischen Portal, Wappen von Hansestädten an der Fassade und bemalten Balkendecken im Inneren.

Kalandhaus und Wasserturm, Lüneburg
Kalandhaus und Wasserturm, Lüneburg

Südöstlich der St. Johanniskirche befindet sich zwischen dem 1886 rekonstruierten Kalandhaus (von ca. 1491) und der im Eintrittsgebiet der Ilmenau in die Stadt gelegenen Ratsmühle aus dem späten 16.Jh. der 1906/1907 auf den mittelalterlichen Wallanlagen errichtete ehemalige Wasserturm. Aus einem quadratischen Sockel und einem von Säulen getragenen runden Oberteil bestehend, verfügt der neogotische Turm über ein Trauzimmer und eine Aussichtsterrasse. Durch den alten Wassertank hindurch kann man auf die oberste Plattform gelangen und den einzigartigen Ausblick über Lüneburg genießen.

Blick auf den Stintmarkt von der Abtsmühle aus, Lüneburg
Blick auf den Stintmarkt von der Abtsmühle aus, Lüneburg

Nun empfiehlt es sich, an der Ilmenau entlang oder durch die Wandfärberstraße in das einst von Flussschiffern und von der Handelsschifffahrt lebenden Handwerkern bewohnte Wasserviertel im Nordosten der Innenstadt weiter zu gehen. Das Erscheinungsbild dieses vielleicht schönsten Bereiches von Lüneburg ist durch die Ilmenau säumende Bürger- und Speicherhäuser sowie die idyllische Lüner Mühle und den mächtigen Abtswasserturm geprägt.

Stintmarkt mit Kran und Lüner Mühle, Lüneburg
Stintmarkt mit Kran und Lüner Mühle, Lüneburg

Die Kirche der Schiffer war die im frühen 15.Jh. im Stil der Backsteingotik erbaute und im 19.Jh. umgestaltete dreischiffige Basilika St. Nicolai mit einem Turm im neogotischen Stil. Der Turm überblickt das alte Hafenviertel und die heutige Kneipenmeile Stintmarkt, der von Lüneburgs Blütezeit als Hansestadt zeugt. Das Wahrzeichen des Alten Hafens ist der hölzerne Kran von 1797. Ein zum Verladen der Handelswaren dienender Kran existierte seit spätestens 1330, der heutige ist ein Nachbau des mittelalterlichen Krans. Im Norden des Hafens steht das historische Kaufhaus (früher „Dat Heringshus“ genannt), von dem nur die barocke, mit einem Volutengiebel versehene Fassade aus der Mitte des 18.Jhs. erhalten ist. Im Süden wird der Hafen von dem um 1530 errichteten, walmgedeckten Wasserturm der Abtsmühle (1880) und der aus dem 16.Jh. stammenden, mit Backsteinen ausgefachten Lüner Mühle begrenzt. Das zweistöckige Fachwerkgebäude besitzt ein vorkragendes Obergeschoss und wird von einem Krüppelwalmdach überspannt. Die westliche Hafenseite säumen Giebel- und Lagerhäuser, überwiegend aus Backstein erbaut und noch die Hafenatmosphäre alter Zeiten ausstrahlend. Hinter dem Stintmarkt ist in der Straße Auf dem Kauf schließlich das einst zum Kloster Lüne gehörige Backsteinhaus Nr. 9 mit seinem Dreiecksgiebel mit Spitzbogenblenden und einem gotischen Portal einen Blick wert.

 

Lüner Mühle und Abtswasserturm, Lüneburg
Lüner Mühle und Abtswasserturm, Lüneburg

Lüneburgs Vergangenheit als spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Handelsmacht und Hansestadt ist bis heute spürbar. In den kopfsteingepflasterten Straßen und Gassen der Altstadt und rund um den Platz Am Sande reihen sich die Giebel der repräsentativen Backsteinbauten wie auf einer Perlenschnur aneinander und künden vom Reichtum ihrer Bewohner. Das Wasserviertel hat am Alten Hafen sein ursprüngliches Gepränge bewahrt und öffnet ein einzigartiges Zeitfenster zum Leben der Händler und Schiffer in vergangenen Jahrhunderten. Daneben laden Cafés und Restaurants, Kunstgewerbeläden und Boutiquen zum Entspannen und ausgiebigen Bummeln ein und führen in die Gegenwart zurück.


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