Old town und royal mile - edinburgh

Edinburgh EH1 1PW


Historischer Kern der am südlichen Ufer des Firth of Forth und nördlich der Pentland Hills auf sieben Hügeln vulkanischen Ursprungs gelegenen, vom Fluss Leith durchflossenen und von der Burg dem auf Castle Hill überragten schottischen Hauptstadt. Edinburghs Old Town ist von einem mittelalterlichen, fischgrätförmig verlaufenden Straßennetz beiderseits der Royal Mile durchzogen, mit von hohen Gebäuden gesäumten schmalen Gassen und Höfen, deren Bauten teilweise aus der Zeit der Reformation stammen und im Stil des Scots Baronial gehalten sind.

Old Town, Edinburgh
Old Town, Edinburgh



 

Geschichte

 

Edinburghs Hausberge, Castle Rock, Arthur´s Seat, Craiglockhart Hill und die Pentland Hills, waren seit der späten Bronze- und Eisenzeit besiedelt. Um 140 n. Chr. wurde im Zuge der Anlegung des Antoninuswalles eine römische Befestigungsanlage in Cramond (an der Mündung des Flusses Almond in den Firth of Forth) errichtet.

Das zukünftige Edinburgh entstand kurz vor dem 7.Jh. um das Hill fort des Stammes der Gododdin und später des angelsächsischen Königreiches Bernicia bzw. Northumbria. Im 10.Jh. kam der Ort unter die Herrschaft des schottischen Königreiches Alba, als der englische König Edgar the Peaceful 973 das Herrschaftsgebiet Lothian an König Cinéad II von Schottland vergab. Um 1130 verlieh König David I der um die Burg gewachsenen Siedlung mit auf beiden Seiten einer langen Marktstraße liegenden Streifen von Land der Kaufleute den Status eines royal burgh. Von 1291 bis 1314 und von 1333 bis 1341, während der Unabhängigkeitskriege, befand sich Edinburgh größtenteils unter englischer Herrschaft. Nach dem Verlust des Handelshafens Berwick in den 1330er Jahren an England stiegen die Stadt und ihr Hafen Leith zu einem Handelsplatz (vor allem für Wolle) und Wirtschaftsmittelpunkt auf. Seit etwa der Mitte 14.Jhs. wurde Edinburgh als schottische Hauptstadt betrachtet, in der König und Parlament ihren Sitz hatten.

Im 16.Jh. wurde der Protestantismus etabliert und 1582 die Universität gegründet sowie die Flodden and Telfer Walls zum Schutz gegen englische Invasionen errichtet. Edinburgh und sein durch die Kirk dominiertes Comittee of Estates spielten im 17.Jh. während den innerprotestantischen Wars of the Covenant und den Wars of the Three Kingdoms eine wichtige Rolle. Nach der Union of the Crowns 1603 bildete Edinburgh weiterhin den Sitz des schottischen Parlamentes. Der Stadtrat wurde von 1550 bis 1650 durch Kaufleute dominiert. Während des Bürgerkrieges und des Bestrebens zur Restauration der Stuart-Monarchie wurde Edinburgh 1650 durch Commonwealth-Truppen Oliver Cromwells besetzt.

Royal Mile und Castle Hill, Edinburgh
Royal Mile und Castle Hill, Edinburgh

Die Acts of Union 1706/1706, die die Zusammenlegung des schottischen und englischen Parlaments mit Sitz in London beschlossen, führten zu Aufständen der Unionsgegner in Edinburgh. Da die schottischen Gerichte und die Universität jedoch in Edinburgh verblieben, bildete sich aus Juristen, Professoren und Ärzten eine neue intellektuelle Mittelklasse als Trägerin des Enlightenment, der schottischen Aufklärung.

In der ersten Hälfte des 18.Jhs. führte der Aufstieg der Bank of Scotland, Royal Bank of Scotland und British Linen Bank zu wirtschaftlichem Aufschwung, aber es herrschten Überbevölkerung und Raumnot. Menschen verschiedener sozialer Klassen lebten eng im selben Gebäude zusammen: die Armen auf den unteren Stockwerken und in den Kellergewölben, die Reichen auf den mittleren und oberen Etagen. 1752 entschied man sich für eine Verbesserung der wirtschaftlichen Infrastruktur durch eine Ausdehnung des Stadtgebietes nach Norden. Seit der zweiten Hälfte des 18.Jhs. entstand die Neustadt New Town, die von Akademikern und Wirtschaftstreibenden bezogen wurde. Die Altstadt wurde nun zu einem Wohngebiet der Armen.

Da Edinburgh bis 1821 gering industrialisiert war, entwickelte sich Glasgow zur größten Stadt Schottlands. 1824 wurden viele Gebäude an der Südseite der High Street durch einen Brand zerstört. Bei ihrem Wiederaufbau entstanden unterirdische Gewölbe. In viktorianischer Zeit wurden ab den 1860er Jahren aus Platzmangel viele der bis zu 15 Stockwerken hohen Häuser der Old Town durch neue Gebäude ersetzt.

1889 erhielt Edinburgh den Status einer Stadt, deren Wirtschaft durch das Brauereiwesen, Banken und Druck- und Verlagswesen geprägt wurde. 1920 legte man Old und New Town zur City of Edinburgh zusammen.

1998 wurde das Scottish Government mit Sitz in Edinburgh geschaffen und 1999 erfolgte die Ernennung der Old und New Town zu UNESCO-Welterbe. Die Stadt ist heute das zweitgrößte Finanzzentrum in Großbritannien sowie der Veranstaltungsort des Edinburgh International Festival. (Mehr zur Geschichte Schottlands von den Anfängen bis zur Gegenwart…)


Besichtigung


Das historische Stadtzentrum wird durch die Princes Street Gardens in zwei Bereiche geteilt: die Old Town mit ihren kopfsteingepflasterten Straßen und alten Höfen sowie die New Town mit rechtwinklig verlaufenden breiten Avenuen und neo-klassizistischer Architektur.


Das fischgrätförmige Straßennetz der Old Town besteht beiderseits der Royal Mile aus kleinen, teilweise steilen Gassen und Höfen (closes, wynds, courts) zwischen vielen hohen Gebäuden/Wohnblöcken (lands, tenement buildings). Seit dem späten 18.Jh. wurde es um breitere Nord-Süd-Straßen und ab der Mitte des 19.Jhs. serpentinenförmige Straßen erweitert. Die Bauten der Old Town stammen überwiegend aus der Zeit der Reformation und sind im Stil des Scots Baronial gehalten. Häufig verfügen sie über Kellergewölbe.

 

Victoria Street, Edinburgh
Victoria Street, Edinburgh

Die im Westen am Edinburgh Castle beginnende und zum Holyrood Palace im Osten verlaufende Royal Mile bildet den historischen Mittelpunkt der Stadt.

Südlich unter der Burg liegt – erreichbar über die Victoria Street der vor 1477 entstandene und bis zum Anfang des 20.Jhs. als Marktplatz für Vieh- und Pferdehandel dienende Grassmarket mit hohen schmalen Häusern überwiegend aus viktorianischer Zeit und teilweise dem frühen 18.Jh.. Heute beherbergen sie zahlreiche Pubs. Der Platz war 1681 Standort des ersten Brunnens mit fließendem Trinkwasser in Edinburgh und der öffentlichen Hinrichtungsstätte. In der zweiten Hälfte des 17.Jhs. wurden hier unter anderem über 100 Covenanters exekutiert.

Statue für Greyfriars Bobby in der Candlemaker Row, Edinburgh
Statue für Greyfriars Bobby in der Candlemaker Row, Edinburgh

Die Candlemaker Row führt vom Grassmarket zu der um 1620 anstelle eines Klosters der Franziskaner erbauten Greyfriars Kirk. 1638 war sie der Ort der Unterzeichnung des National Covenant durch die presbyterianischen Covenanter. Der Friedhof wird seit den 1560er Jahren belegt. Er besitzt Grabgewölbe, das den Covenanters gewidmete Martyr´s Monument im italienischen Stil sowie Grabmäler unter anderem von William Adam, George Buchanan, Allan Ramsay und Thomas Riddell.

National Museum of Scotland, Edinburgh
National Museum of Scotland, Edinburgh

Candlemaker Row und George IV Bridge verlaufen weiter zum 2006 geschaffenen National Museum of Scotland. Es befindet sich in einem neoromanischen und einem modernem Gebäude aus Moray-Sandsteinen mit geometrischen Formen, einem brochähnlichen Turm und einem burgähnlichen Äußeren. Das Museum besteht aus den Sammlungen des ehemaligen National Museum of Antiquities of Scotland und des Royal Museum, die beide in der Mitte des 19.Jhs. gegründet wurden.

Das NMS präsentiert zum einen die schottische Geschichte: die Entstehung und Entwicklung von Landschaft, Flora und Fauna, die Geschichte der Menschen von 8000 v. Chr. bis 1100, die Geschichte von der Entstehung des Königreiches Schottland um 1100 bis zum Act of Union 1707, die Zeit der Wandlung von der ländlichen zur modernen städtischen Gesellschaft im 18.Jh. und 19.Jh., die industriellen Entwicklungen des 19.Jhs. und Leben und Arbeiten im 20.Jh.. Zum anderen thematisiert das Museum die Naturgeschichte, Weltkulturen, Europäische Kunst und Wissenschaft, mit Ausstellungsstücken von der Zeit der Dinosaurier bis zur Technik der Zukunft.

Royal Mile, Edinburgh
Royal Mile, Edinburgh

Die Hauptstraße der Old Town, die Royal Mile, besteht aus den Straßen Castlehill, Lawnmarket, High Street, Canongate und Abbey Strand sowie den Bereichen West Port im Westen, Grassmarket im Südwesten, Edinburgh Castle, Cowgate im Süden, Canongate im Osten und Holyrood. In Richtung Norden und Süden gehen von der Royal Mile von hohen Häusern gesäumte schmale Gassen und Höfe ab.

Tartan Weaving Mill, Edinburgh
Tartan Weaving Mill, Edinburgh

Der Straßenzug Castlehill wird von Cannonball House, dem Gebäude der Tartan Weaving Mill (von 1849), der in den 1850er Jahren etablierten Camera Obscura, den Gebäuden der Castlehill School, in denen 1988 die Scotch Whisky Experience zur Geschichte und Entwicklung der Whiskyherstellung mit der weltweit größten Sammlung von Scotch Whisky eingerichtet wurde, und dem Witchery Restaurant in einem Gebäude aus dem 16.Jh. begrenzt. Am höchsten Punkt der Altstadt steht die in der Mitte des 19.Jhs. (als Victoria Hall) erbaute ehemalige neogotische Highland Tolbooth St John´s Church. Seit 1999 ist sie als The Hub die Zentrale des Edinburgh International Festival.

Gladstone´s Land, Edinburgh
Gladstone´s Land, Edinburgh

Lawnmarket bildet den ältesten Teil der Altstadt und war ehemals der Markt für landwirtschaftliche Produkte und Stoffe sowie für innerländischen Handel. Seine Südseite wird von Giebelhäusern des 17.Jhs. im niederländischen Stil gesäumt. Die closes und Innenhöfe Lawnmarkets sind gut erhalten. Zu ihnen gehören z.B. das Wohnhaus Milne´s Court von 1690 mit The Ensign Ewart Pub, der James Court von um 1725/1857, das 1622 errichtete Lady Stair´s Close mit dem Writer´s Museum und das im ersten Drittel des 17.Jhs. anstelle eines Vorgängergebäudes von 1550 erbaute sechsstöckige Kaufmannshaus Gladstone´s Land mit einem Arkadengang im Erdgeschoss.

St Giles Cathedral und Mercat Cross, Edinburgh
St Giles Cathedral und Mercat Cross, Edinburgh

In der sich anschließenden High Street steht am 1632 geschaffenen Parliament Square (mit einem Aussehen aus dem ersten Drittel des 19.Jhs.) das bis zur Union 1707 als Sitz des schottischen Parlamentes dienende Parliament House. Die Südseite des Platzes wird von der 854 erstmals genannten und in der heutigen Form ab dem 12.Jh./späten 14.Jh. errichteten St Giles Cathedral (High Kirk of Edinburgh) eingenommen, die von einer Spitze aus dem 15.Jh. bekrönt wird. Durch die zahlreichen, im Laufe der Zeit angefügten Kapellen besitzt die Kirche einen unregelmäßigen Grundriss. Im 16.Jh. wurde St Giles zur refomatorischen Nutzung umgebaut. Zudem diente die Kirche als Polizei- und Feuerwehrstation, Schule und Kohlelager sowie für Sitzungen. 1638 unterzeichneten die Gegner der Wiedereinführung der Bischöfe hier den National Covenant. Im Inneren verfügt St Giles über bemalte Glasfenster und die mit Schnitzereien und heraldischen Darstellungen dekorierte neogotische Kapelle des 1687 etablierten Order of the Thistle. Im Mittelschiff steht zudem eine Statue für den Reformator John Knox.

Heart of Midlothian, Edinburgh
Heart of Midlothian, Edinburgh

Vor dem Westportal von St Giles ist in den Straßenbelag ein herzförmiges Mosaik eingepflastert, das Heart of Midlothian. Es markiert den Standort des ehemaligen Verwaltungs- und Justizgebäudes sowie Gefängnisses (berühmte Häftlinge waren z.B. Archibald Campbell, Marquis of Argyll, und James Graham, Marquis of Monrose) Old Tolbooth, das von ca. 1400 bis 1817 bestand. In Nachbarschaft der Kathedrale befinden sich die Law Courts mit einer Reiterstatue von König Charles II vor der Fassade. An der Ostseite von St Giles wurde (in der Nähe des ursprünglichen Standortes) das Mercat Cross wieder errichtet. Erstmals in der Mitte des 14.Jhs. erwähnt und in der heutigen Form aus den 1800er Jahren stammend, war es Ort von Ankündigungen und Proklamationen sowie Hinrichtungen.

High Street, Edinburgh
High Street, Edinburgh

Die City Chambers von 1762 dienten seit dem Anfang des 19.Jhs. als Hauptsitz des City of Edinburgh Council. Das Hauptgebäude ist an der Fassade mit einer Arkade versehen und besitzt eine Inneneinrichtung überwiegend aus dem späten 19.Jh.. Unweit der Kreuzung der Royal Mile mit der North und der South Bridge liegt der ursprünglich (in den 1600er Jahren) aus schmalen Straßen mit hohen Wohnhäusern auf beiden Seiten bestehende Mary King´s Close. Die Bögen der 1788 erbauten South Bridge formen Kammern (Edinburgh Vaults/Southern Bridge Vaults), die zunächst Tavernen und Lagerräume und dann bis um 1835 Slums und Rotlichtmilieu waren. Die Kriminalität war hoch, unter anderem waren hier die Serienmörder Burke und Hare aktiv. Nach der Zuschüttung wurden die Gewölbe in den 1980er Jahren wieder entdeckt und werden heute teilweise für Events genutzt.

John Knox House, Edinburgh
John Knox House, Edinburgh

An der Grenze zwischen Edinburgh und dem um 1143 gegründeten, bis 1856 eigenständigen burgh Canongate wurde ab 1490 anstelle der Verengung der High Street am ehemaligen Netherbow Port/“World´s End“ das John Knox House errichtet, in dem im 16.Jh. angeblich der protestantische Reformator John Knox lebte. Das Gebäude verfügt über eine hölzerne Galerie und eine bemalte Decke (von 1850).

Canongate besitzt unter anderem die closes und lands Morocco´s Land von 1730/aus den 1950er Jahren (mit einer Turbantragenden Figur an der Fassade), Shoemaker´s Land von 1725 und Bible Land von 1677, Whitefoord House (1769) und den  WikiMiniAtlas1700 erbauten Gibbs Close, der in den 1820er Jahren Schauplatz der Morde von Burke und Hare war. Das anschließende Moray House von 1628 war im Jahr 1707 der Ort der Unterzeichnung des Unionsvertrages.

Canongate Tolbooth, Edinburgh
Canongate Tolbooth, Edinburgh

Ab 1591 wurde das 1875 restaurierte Verwaltungsgebäude Canongate Tolbooth erbaut, einst Sitz der Stadtverwaltung und Gefängnis, heute ein Museum über das Leben der einfachen Menschen in Edinburgh von 1700 bis zur Gegenwart. Es verfügt über einen zentralen Turm, dessen Bogen in den Tolbooth Wynd führt, eine Uhr von 1884 und einen Osttrakt.

Das im 16.Jh. errichtete und im 17.Jh. und 18.Jh. erweiterte Huntly House, das sich an der Westseite des über Gebäude aus dem 15.Jh. und 16.Jh. verfügenden Bakehouse Close befindet, beherbergt das Museum of Edinburgh. Es thematisiert die Geschichte und Legenden der Stadt. Ausstellungsstücke sind z.B. Keramikfragmente aus dem 13.Jh., das unterzeichnete Original des National Convent, Pläne von James Craig für die Anlegung der New Town von 1766, das Halsband von Greyfriars Bobby und eine Rekonstruktion von Feldmarschall Eark Haig´s Hauptquartier an der Westfront im Ersten Weltkrieg.

Die Canongate Kirk wurde 1690 vollendet, über einem kreuzförmigen Grundriss, mit einem niederländischen Giebel und einem Säulenportikus über dem Eingang. Die Innenausstattung wurde 1882 stark verändert und 1991 restauriert. Canongate Kirkyard war bis in die Mitte des 20.Jhs. belegt und enthält unter anderem die Gräber des Ökonomen Adam Smith und seines Biografen Dugald Stewart, des Dichters Robert Fergusson, von Robert Burns´“Clarinda“ Agnes McLehose und von George Drummond, Lord Provost of Edinburgh und Gründer der New Town. Das rote Granitkreuz wurde 1880 als Denkmal für die Soldaten von Edinburgh Castle aufgestellt. Im durch den Little Lochend Close zugänglichen Panmure Close (McKell´s Close) aus dem 17.Jh. hatte einst Adam Smith eine Wohnung.

Blick von den Salisbury Crags auf Holyrood, Edinburgh
Blick von den Salisbury Crags auf das Parlament in Holyrood, Edinburgh

Anstelle der Scottish and Newcastle Brauerei steht das architektonisch eine Verbindung zwischen der Landschaft (die teilweise wie ein umgedrehtes Schiff aussehende Dachlinie soll Assoziationen mit der zerklüfteten schottischen Landschaft hervorrufen) und den Menschen sowie der Kultur Schottlands herstellende postmoderne Scottish Parliament Building aus dem Jahr 2004. Es hat die Form einer nicht-hierarchischen Ansammlung flacher Gebäude und verfügt über eine offene Piazza sowie den Press Tower, die Debating Chamber, die Tower Buildings mit dem Queensberry House (ein Stadthaus von 1667) und dem granitenen MSP Building, die Garden Lobby und einen offenen Park.

Auf dem Gelände der königlichen Stallungen befindet sich der Innenhof White Horse Close aus dem späten 17.Jh. mit dem Gasthaus White Horse Inn, der 1745 als Hauptquartier der jakobitischen Offiziere fungierte.

Nach Osten hin wird die Old Town durch den barocken Palace of Holyrood House abgeschlossen, die offizielle Residenz des britischen Monarchen in Schottland.


Mächtige dunkle Steinbauten, enge Gassen und historische Orte einerseits, lebendige Pubs, Tartan-, Whisky- und Souvenirshops andererseits – Edinburghs Old Town hat zwei Seiten: eine geschichtsträchtige und eine kommerzielle. Während tagsüber die Touristen durch die Straßen und in die Geschäfte strömen, kann man nach Einbruch der Dunkelheit bei einer Entdeckungstour durch die closes und courts in die Vergangenheit eintauchen und die einzigartige historische, stellenweise geheimnisvolle Atmosphäre früherer Zeiten genießen.


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